Monday, August 17, 2009

Tech Report: Thoughts on iPhone 3GS



Seit etwa einem Monat habe ich mein neues iPhone 3GS täglich im Einsatz und heute wird Bilanz gezogen. Die Welt hat wohl kaum auf ein weiteres Testimonial gewartet, aber vielleicht ist im Lichte meiner bisherigen Mobiltelefon-Aversion ein Resümee für den einen oder anderen ganz hilfreich.

Der richtige Data-Plan:
Ein Monat Google Maps, Corporate eMail und Twitter ergibt bei mir nur etwa 10MB Datentraffic. Der günstigste Tarif beinhaltet immerhin schon ein monatliches Datenvolumen von 200MB und zu Hause, bei Freunden oder im Büro hat man in der Regel sowieso Funknetz. Die Integration zwischen 3G Mobilnetz und W-Lan funktioniert nahtlos und komfortabel: Man aktiviert Wifi mittels zwei mal tippen und einmal wischen, oder lässt das Funknetz einfach an (geht allerdings etwas auf Kosten der Batterielaufzeit), und das iPhone nutzt bevorzugt die Netzwerkverbindung zur übermittlung von Daten.

Nutzt man (wie ich) das Gerät in erster Linie als iPod mit der zusätzlichen Möglichkeit angerufen werden zu können, telefoniert also wenig bis gar nicht und schreibt kaum SMS (dafür aber um so mehr eMails), reicht der XS-Tarif wider Erwarten völlig aus. Die monatlich zur Verfügung stehenden 200MB wird man nur durch exzessives Surfen über die Mobilversion von Safari oder die eingebaute YouTube-Funktion ausreizen (und wer braucht schon Katzenvideos und schlechte Mashups?). Videos lassen sich schließlich auch einfach per Quicktime oder iTunes konvertieren/synchorisieren, was uns zum zweiten wichtigen Punkt bringt:

Der Speicherplatz:
Nachdem ich jahrelang mit einem 20GB iPod der 3. Generation hantiert habe, ist der Umstieg auf das 32GB iPhone kein Problem, sondern platztechnisch ein signifikantes Upgrade. Im Angesicht der 24-monatigen Vertragslaufzeit ist auch dringend geraten gleich das große Modell zu nehmen, da man aufgrund des tollen Bildschirms (der übrigens die Helligkeit automatisch an die Umgebungsbeleuchtung anpasst), öfters mal einen Film unterwegs schauen wird. Ich habe mir auf meinem Kurztrip nach Hamburg pro Bahnfahrt zwei DVDs angesehen (Hinfahrt: "Tropa De Elite", Rückfahrt: "Kelly’s Heroes") und nach einigen Minuten merkt man nicht mehr, dass man auf ein Mobiltelefon schaut (Na gut, sowas wie "Cloverield" würde ich mir jetzt nicht gerade auf dem einem 3,5 Zoll Bildschirm ansehen, aber das Machwerk ist auch im Kino eine Qual). Für Musik ist jedenfalls auch mit einem Duzend Filmen an Bord immer noch mehr als genug Platz vorhanden...



Funktionserweiterung über zusätzliche Software:
Das iPhone ist bereits ab Werk bestens ausgestattet (Mail, Google Maps, Wetter, Kalender, Notizbuch) und dank eines preislichen race-to-the bottom sind selbst die kostenpflichtigen Anwendungen im iTunes-Store günstig zu haben. Wird man sich darüber klar, was für Funktionen man braucht, und informiert sich vorher auf einschlägigen Reviewseiten (bzw. über Google), sprengt die Funktionserweiterung, auch um die exotischsten Funktionen (in meinem Fall Barcode-Scanning und OSC-Control), nicht den Geldbeutel.

Die Push-eMail Funktion hat mir an einem freien Tag schon den Hintern gerettet, da ich sonst eine kurzfristig angesetzte Telefonkonferenz verpasst hätte und dank GPS und einem eingebauten digitalen Kompass richtet sich die Karten von Google Maps praktischerweise immer in Blickrichtung aus.

Meine Empfehlungen: Birdfeed oder Tweetie für Twitter, Mobile Fotos für Flickr, Spots als Global Hotspot-Finder und Evernote um die Produktivität zu steigern. Präsentationen mit Apple Keynote lassen sich per iPhone fernsteuern und wer ab und an mal spielen will ist mit dem niedlichen Rolando, dem absoluten Must-have Galcon oder der Risiko-Variante Lux DLX gut bedient (Fieldrunners kann ich dagegen nicht so empfehlen, das wird schnell langweilig…).



Must-have Accessoires:
Der Lieferumfang ist relativ überschaubar, daher sollte man noch ein paar Euro für Zubehör einplanen (man muss ja nicht gleich etsy.com leerkaufen). Als absolutes Minimum sollte man sich ein zusätzliches Netzteil fürs Büro, zwei zusätzliche USB-Ladekabel (damit hat man für unterwegs/den Messengerbag) und vor allem ein Slider Case von InCase gönnen. Das Hartgummi-Case ist perfekt verarbeitet und trägt nicht zu sehr auf, schützt das Gehäuse vor Kratzern, verleiht dem Gerät mehr Grip und sorgt darüber hinaus dafür, dass an der Kante des Bildschirms etwa 1mm Rand überstehen (der Screen wird es Euch danken). Von Brando gibt es seit kurzem ein dreh- und neigbares Aufsteckmikro, damit wird das iPhone mittels der (ab Werk vorhandenen) Voicenote-Funktion zum Diktiergerät, praktischerweise verbessert sich auch der Ton von Videoaufnahmen. Damit kommen wir auch schon zur eingebauten…

Kamera:
Obwohl man von der eingebauten Optik nicht allzu viel erwarten sollte, schießt die drei Megapixel Kamera erstaunlich gute Bilder (die entsprechenden Lichtverhältnisse einmal vorausgesetzt, ansonsten neigt der winzige Bildsensor naturgemäß zum Rauschen). Bekanntlich ist die beste Kamera diejenige, die man immer dabei hat, und dies kann ich nur bestätigen. Immer häufiger lasse ich meine Canon IXUS zu Hause und nehme nur das iPhone mit. Den Vergleich mit den Bildern der 8MP Canon Powershot meiner Freundin verliert das iPhone natürlich, aber brauchbar sind die Ergebnisse allemal. Das gilt übrigens auch für die Videofunktion, wobei hier der Ton ohne extra (Richt-)Mikrofon (s.o.) das größte Manko ist…

Praktischerweise werden die Bilder gleich mit Geotag-Postitionsdaten versehen (GPS und Kompass sei dank) und sind auch per 3G/HSDPA ruck-zuck per eMail oder Twitterclient in die Welt verschickt bzw. in das Flickr-Portfolio geladen… (Birdfeed, Tweetie und Mobile Fotos bieten praktischerweise eine auto-resize Funktion). Image Capture von OS X erkennt das iPhone übrigens als ganz normalen Fotoapperat, man muss seinen Workflow also nicht umstellen (Ordner auswählen, importieren, fertig).

Synchronisation:
Der Datenabgleich von Adressbuch, eMail-Accounts, Kalender und Medieninhalten findet wie beim iPod unauffällig und ohne Konfigurationshickhack im Hintergrund statt und funktioniert in beide Richtungen (von Videos und MP3s mal abgesehen). Nutzt man (wie ich) Firefox anstatt Safari, sollte man in gewissen Abständen die wichtigsten Lesezeichen in Safari importieren (Nutzer von mehreren Rechnern werden das wahrscheinlich sowieso per Xmarks automatisiert haben…), um ggf. auch unterwegs auf den gewohnten Pool an Bookmarks zugreifen zu können (ja, URLs per Touchscreen eingeben nervt!)



Fazit:
Das iPhone ist eigentlich kein Mobiltelefon, sondern ein vollwertiger Computer im Taschenformat, der unter anderem auch eine Telefonfunktion bietet, vom iPod bis hin zum Voicerecorder und einer Point-and-Shoot Kamera so ziemlich alles ersetzt und sogar ein Netbook als Ergänzung zum Hauptrechner überflüssig macht (den Trend habe ich sowieso bis heute nicht verstanden). Den Funktionsumfang mögen auch andere Hersteller bieten, aber hier integriert sich alles völlig natürlich und auf durchdachte Weise (Linux-Frickler wie Jan B. werden es dafür wahrscheinlich hassen...)

Haptisch ist das Gerät ein Traum und im Vergleich zu den von mir vorher benutzen HTC Charmer und Festplatten-iPod ein Leichtgewicht, welches sich auch mit Incase Slider angenehm in die Hosentasche schmiegt… Trotz des kompakten Formfaktors ist die Batterielaufzeit sehr gut, sowohl bei MP3-Wiedergabe, Video-Playback oder Standby-Betrieb.

Man merkt dem Gerät (und der Softwareplattform) an, dass hier seit zwei Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und das Hauptaugenmerk auf Bedienbarkeit und Stabilität gelegt wird. Mein HTC-Charmer mit Windows Mobile war unter Bedienungs- und Stabilitätsgesichtspunkten ein absoluter Albtraum (und wurde überhaupt erst mit einer Gehackten Homebrew-Version von WM 6.1 halbwegs bedienbar), das iPhone 3GS zeigt dank der 256MB Arbeitsspeicher keinerlei Verzögerung bei der Bedienung, hat keine Hänger und stürzt nicht ab. „Richtiges“ Multitasking bietet das Gerät zwar nicht (von MP3-Playback mal abgesehen), ich habe das aber auch nicht wirklich vermisst, da alle von mir benutzten Programme beim Beenden einfach den aktuellen Status abspeichern (steht beim nächsten Öffnen sofort wieder zur Verfügung), und der Trade-off gegenüber der Responsiveness des UI wäre wohl beim bisherigen Stand der Technik unnötig hoch (siehe Schneckentempo-Multitasking beim Palm Pre).

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Thursday, April 17, 2008

Tech Report: Casio Rapman RAP-1 Sample Kit





The Casio Rapman is probably the most bizarre of all Casio toy keyboards from the 80s and 90s. The RAP-1 is the first of the two Rap-themed keyboards from the big 'C' and was released in 1991. I actually do remember the weird TV-ads from German TV that used to promote this thing between shows like "Saber Rider" and "Chuck the Beaver" on the now defunct Tele 5 cartoon channel... Well, to be fair, the Rapman doesn't sound at all like the music from the ads, but that might have disappointed many a wannabe white-bread rapper back then only... Today, in the age of the Triton and software samplers, the cheesiness that emerges from the small built-in speaker has a certain appeal to it that you can't get anywhere else...




The two main features of this fun little machine are the neat pseudo-vocoder effect and the surprisingly good drums. You can either trigger kick, snare and cowbell yourself with little orange rubber-pads or play 25 pre-programmed rhythms and create wacky breaks with a scratchweel. Some of those beats even come with a funky bassline and sound like they were pulled from some lost "Prince of Bel Air" soundtrack or a never released Vanilla Ice comeback album... Wouldn't it be nice to have those sounds on your MPC or Machinedrum or load them in Battery?

That's what I thought, but since I couldn't find any decent samples of this forgotten classic online, I decided to make the definite kit myself for everybody to enjoy and to use in their own productions. This means that you can use them how and as you please in your creative process, as long as you don't distribute them in any way other than this collection which must include this disclaimer, don't modify them, don't include them in commercial sample compilations or charge money for them in any way without my written consent. If you make a smash-hit with these samples, please let me know and consider a small donation...

The samples were taken directly from the line-out of my own Rapman, operating on a fresh set of batteries and recorded into Logic Express at 16-Bit/44.1 kHz resolution. While being recorded, the output of the RP-1 was at the highest possible level to give you the maximum signal-to-noise ratio. The samples were then carefully cut and processed with a touch of compression to give them a little more punch.

I made a clean and normalized 16-Bit version of each sound first and used Logic's Bitcrusher plugin to create three variations of each. So there is not only a 16-Bit sample but also a 12-, 8-, and 4-Bit version, so you get maximum variety... While decreasing the bit-rate, I also increased downsampling in order to make the variations even more dirty (check out the nice 12-Bit snare for example).

The final samples were all exported as mono 16-Bit/44.1 kHz .wav-files so you can load them into your sampler of choice. In addition to the individual samples, I created a program for Akai's MPC2000xl with the samples laid out in rows and the bit-rate decreasing from left to right. The program should be working on other MPCs like the 2000 too, but don't take my word for it.

You can download the kit here... (380k ZIP archive)

Enjoy the sample kit of this lo-fi classic and feel free to send me your comments.

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Saturday, December 29, 2007

Tech Report: Danelectro Fab Echo Mod

Um die Wartezeit bis zum Eintreffen des von mir vor Monaten bestellten Eventide Timefactor Delay zu ueberbruecken, hatte ich mir bei ebay ein guenstiges Seiwa/Coron AD-500 Analog Delay ersteigert, nur um festzustellen, dass man den Effektanteil leider nicht auf 100% Wet, 0% Dry stellen kann. Dumm, wenn das Echo Geraet in den Auxweg meines Mischpultes geschaltet werden soll und damit fuer meine Zwecke unbrauchbar.

Die ueblichen Alternativen waren mir im Angesicht des Preises des Eventide Geraetes schlicht und einfach zu teuer und somit ich entschloss mich, einfach ein billiges Digitaldelay nach meinen Vorstellungen umzubauen und meine Wahl fiel auf das Danelectro Echo aus der Fab Tone Serie fuer schlanke 15,- EUR:




Als erstes muss natuerlich das Gehaeuse geoeffnet werden. Dazu einfach die Schraube der Bodenplatte loesen:



Nachdem man alle Schrauben und die beiden Potikoepfe entfernt hat, bleiben zwei Platinen uebrig: Im Hintergrund eine bei allen Danelectro Fab Effekten identische Platine fuer Ein- und Ausgaenge, Schaltimpuls und Stromversorgung, sowie das eigendliche Board fuer den Effektschaltkreis (im Vordergrund):



Jetzt brauchen wir natuerlich noch einige Bauteile (u.a. Potis, Klinkenbuchsen, diverse Schalter) um dem kleinen Racker zu Leibe ruecken zu koennen:



Die Basismodifikation sind folgende:

- Einbau eines zusaetzlichen Reglers um die Delayzeit einstellen zu koennen
- Entfernen der kuenstlichen Begrenzung des Effektanteils am Ausgangssignal

Um das Delay am Mischpult in einen Auxweg einschleifen zu koennen muss die vom Hersteller eingebaute Begrenzung des Effektanteils weg, damit wir das Geraet auf 100% Effekt einstellen koennen. Eine andere werkseitige Einschraenkung ist eine Begrenzung des Feedbacklevels um eine ungewollte Aufschaukelung des Signals durch Fehlbedienung zu verhindern. Die Rueckkopplung (und damit die Anzahl der Wiederholungen), regeln wir zwar sowieso am Mischpult (ueber den Kanalzug ueber den der Effekt wieder ins Pult gefuehrt wird), aber aus Gruenden der Flexibelitaet nehmen wir diese Begrenzung auch gleich mit raus.

Wir entfenen dafuer den in der unteren Abbildung (Mouseover for Details) markierten Widerstand oben in der Mitte (begenzt den Effektanteil) und den Widerstand auf der linken Seite (begrenzt das Feedback/Anzahl der Wiederholungen). Anstelle der Widerstaende kommt jeweils eine Loetbruecke.

Um einen Regler fuer die Delayzeit einzubauen, muessen wir zuerst ebenfalls einen Widerstand entfernen. Weg muss der Widerstand an Pin 6 am grossen Chip (siehe Abb.). Anstatt einer Loetbruecke kommt in diesem Fall ein 100k Poti mit einem 10k Widerstand an Pin 6 (das Kabel zur Zugentlastung mit einem Tropfen Sekundenkleber auf dem Chip fixieren), dann das Poti einfach am dicken Loetpunkt der Klinkenbuchse erden:



Damit haben wir den Funktionsumfang schon mal gehoerig erweitert, aber so richtig interessant wird es erst, wenn wir noch ein paar fiese schaltbare Glitches einbauen. Dazu schliesst man das Delay an einen Verstaerker und eine Tonquelle an und stellt die Lautstaerke auf ein humanes Mass ein (fuer solche Experimente niemals! einen Kopfhoerer benutzen!!!). Dann nimmt man ein Stueck Kabel mit abisolierten Enden zur Hand und verbindet systematisch Kontakte auf der Platine (macht sowas nur! mit batteriebetriebenen Geraeten, sonst bringt ihr euch um!!!). Kombinationen die interessante Sounds hervorbringen, werden mit einem Kippschalter verbunden und kleinere Modifikationen wie z.B. Verlegung der Status LED, externe Klinkenbuchsen, Fusschalter, durchefuehrt. Ist man zufrieden, dann sieht das ganze je nach Umfang ungefaehr so aus:



Als naechstes bekommt der Wust aus Platinen, Kabeln und Bauteilen noch ein neues Zinkspritzguss-Gehaeuse und passende Potikoepfe. Gummifuesse und eine Halterung fuer die LED nicht vergessen...



Bohrungen anzeichnen und ausschneiden (am besten vorher eine Pappschablone machen, da drin ist weniger Platz, als man glaubt...):



Zusammenbauen...




...testen ...fertig!



A-B Groessenvergleich:



Fuer wenig Geld laesst sich somit aus einem der billigsten Delays ein durchgeknalltes Soundmonster basteln, das bei bedarf auch ganz zahm sein kann. Klar klingt das Echo auch in 08/15 Einstellungen niemals wie ein 400,- EUR Boutique Analogpedal, aber gerade daraus bezieht das modifizierte Fab Echo seinen Reiz.

Durch die Beseitigung der werkseitigen Beschraenkungen und der Transplantation aus dem kleinen Plastikkasten in ein stabiles Metallgehaeuse sind die groessten Schwaechen des Geraetes beseitigt worden.

Bei laengeren Delayzeiten sinkt die Soundqualitaet aufgrund der geringen Aufloesung des Soundchips rapide ab und die Echos werden so richtig schoen dreckig, quasi das digitale Gegenstueck zu den alten Lo-Fi Bandechos.

Durch die drei schaltbaren Glitches (in diesem Fall ein Digital verzerrter "Insanity Mode" der den Sound total durch die Mangel dreht, eine Art Bandpassfilter und einen Toggleswitch) und die umfangreichen Regelmoeglichkeiten ist es jetzt sogar moeglich, das Geraet in die Selbstoszillation zu treiben und damit als Tonerzeuger zu nutzen, stimmbar wird des Ganze durch den Regler fuer die Verzoegerungszeit...

Weitere interessante und nuetzliche Informationen zum Thema Circuit Bending finden sich hier und hier...


*Update*
Natuerlich ist auch eine komplett fussbedienbare Version denkbar. Man braeuchte nur ein groesseres Gehaeuse und anstatt der Kippschalter weitere Fusschalter. Die Regler muessten durch Klinkenbuchsen fuer Fusspedale ersetzt werden (da kommt es dann nur auf den richtigen Widerstand des Pedals an).

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Monday, July 17, 2006

Elements of Style: Music Cassette Collection



Den iPod an den Ghettoblaster zu haengen ist zwar ganz schoen, aber leider spuckt der kleine Racker kein leistungsstarkes Line-Signal aus (und damit bewegen sich die VU-Meter mangels Input kaum) und der Oldskool Faktor ist auch nicht gerade hoch. So richtig original ist's halt nur mit der Digissette oder, noch besser, mit vorbespielten Kassetten bzw. in muehsamer Kleinarbeit selbst zusammengestellten Mixtapes (dann aber natuerlich am auf C60 Typ IV Metallband).

Die Originalbezeichnung fuer das 1963 von Philips vorgestellte Medium ist uebrigens "Compact Cassette" und die ersten Exemplare aus Massenfertigung wurden ein Jahr spaeter im Werk in Hannover gefertigt. Im Fall von vorbespielten Tapes spricht man von "Music Cassettes" oder MCs und von eben diesen habe ich im Laufe der letzten drei Jahre 60 Stueck zusammengetragen. Die Sammlung spiegelt meinen Musikgeschmack ziemlich gut wieder und es befinden sich nur Alben darunter, von denen ich 100% ueberzeugt bin...

Bei einigen Alben kann man ausserdem noch eine Detailansicht auswaehlen (Man achte z.B. auf das Unkle Tape). Viel Spass...


Anthrax - "Persistance Of Time"; A Tribe Called Quest - "The Low End Theory"; Bassface Sascha - "Smoking Drum Special"


Burt Bacharach - "Reach Out"; The Beach Boys - "Pet Sounds"; Beastie Boys - "Check Your Head"


Big Daddy Kane - "Long Live The Kane"; James Brown - "Black Caesar"; Carpenters - "Their Greatest Hits"


Coldcut - "Journeys By DJ"; John Coltrane - "A Love Supreme"; The Commodores - "All The Great Hits"


Company Flow - "Funcrusher Plus"; De La Soul - "3 Feet High And Rising"; Depeche Mode - "Violator"


Digable Planets - "Reachin' (A New Refutation Of Time And Space)"; DJ Shadow - "Entroducing...."; Dr. Dre - "The Chronic"


G. Love & Special Sauce - "Yeah, It's That Easy"; Goldie - "Timeless"; Isaac Hayes - "Hot Buttered Soul"


Isaac Hayes - "Shaft"; Inner City - "Big Fun/Paradise"; Rick James - "Street Songs"


Jamiroquai - "Traveling Without Moving"; Billy Joel - "52nd Street"; Jeru The Damaja - "The Sun Rises In The East"


Grace Jones - "Slave To The Rhythm"; The KLF - "The White Room"; Kraftwerk - "Computer World"


Kraftwerk - "Trans-Europe Express"; Kraftwerk - "Electric Cafe"; Massive Attack - "Blue Lines"


Massive Attack - "Protection"; Curtis Mayfield - "Superfly"; MC Hammer - "Please Hammer Don't Hurt Em"


Sergio Mendes & Brasil '66 - "Ya-Me-Le"; Steve Miller Band - "Fly Like An Eagle"; New Order - "Substance"


New Order - "Technique"; N.W.A. - "Straight Outta Compton"; Ohio Players - "Honey"


The O'Jays - "The Very Best Of"; OST - "Crooklyn"; Photek - "Modus Operandi"


Public Enemy - "It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back"; Roni Size Reprazent - "New Forms"; Sade - "The Best Of"


Sly & The Family Stone - "Greatest Hits"; Soul II Soul - "Keep On Movin'"; Suicidal Tendencies - "Suicidal Tendencies"


The Orb - "U.F.Orb"; Unkle - "Psyence Fiction"; Underworld - "DubNoBassWithMyHeadMan"


V.A. - "Culture Dance"; V.A. - "Knight Rider Hits"; V.A. - "Die Super-Hitparade"


Wu-Tang Clan - "Enter The Wu-Tang (36 Chambers)"; WM 1974 Germany - "C90 Blank Tape"; Neil Young - "Harvest"



Eine Sammlung ist natuerlich nie vollstaendig, darum suche ich noch folgende Kassetten:
Prince Far I & The Arabs - "Cry Tuff Dub Encounter Vol. 1"
Talk Talk - "The Laughing Stock"
Kool G Rap & Dj Polo - "Wanted: Dead Or Alive

Sunday, April 16, 2006

Tech Report: iHippo - iPod Shuffle Dock Mod






Meine zauberhafte Freundin hat vor einigen Wochen von mir zum Geburtstag einen iPod Shuffle geschenkt bekommen... fehlte nur noch die passende Ladestation. Da ich ihr nicht einfach ein schnoedes USB-Kabel auf den Schreibtisch legen wollte, zermaterte ich mir den Kopf, was sich denn in ein schickes Dock verwandeln lassen koennte. Relativ schnell fiel die Wahl auf ein bei eBay guenstig zu erstehendes Nilpferd von Playmobil... Die weiteren zur Verwandlung benoetigten Dinge hatte ich im Haus:
  • Dremel Multitool
  • Sandpapier
  • Feinspachtel
  • 600er Nasschleifpapier
  • Zwei-Komponenten Harz
  • Selbstklebende Folie
  • Spruehfarbe & Klarlack

Wichtig: Nasschliff vor und zwischen den Lackschichten und danach jeweils gruendlich mit warmen Wasser und Spuelmittel reinigen. Besonders wichtig ist die Reinigung nach der Entfernung der Maskierung und vor der abschliessenden Klarlackschicht.

Monday, March 06, 2006

Tech Report: Airport Express AirTunes Dropouts

Ich habe vor einigen Tagen die Firmware meiner Apple Airport Extreme und Airport Express Basisstationen auf den neusten Stand gebracht. Danach tauchte leider folgendes Problem auf: Wenn ich nun von meinem Titanium Powerbook mit AirTunes ueber das Funknetz Musik an meine Anlage streamen wollte, bekam ich andauernd nervige Playback Dropouts. Nachdem ich zuerst mit den Funkstandard Settings rumexperimentiert hatte und keine Besserung auftrat (Die Funknetzwerkkarte in meinem Powerbook unterstuetzt nur 802.11b, die beiden Stationen laufen als Mixed Environment b/g und die Express brueckt das Netzt von der Extreme einfach nur weiter), war die Loesung ganz einfach:

Zu den zwei Funknetzen unserer WG kommen noch zwei weitere von unseren Nachbarn. Wahrscheinlich senden alle vier auf Kanal 10 und ueberlagern sich dank der hochen Signalstaerke, denn nachdem ich den Kanal meines Netzes umgestellt und "Interference Robustness" aktiviert hatte, verschwanden die Dropouts...

Sollte also jemand das gleiche Problem haben, so fuehrt folgende Vorgehensweise zum Erfolg:

- Die Basisstationen von einer Mixed Environment auf einen einheitlichen Standard umstellen (entweder 802.11b ODER 802.11g)
- Interference Robustness auf allen Stationen aktivieren
- Multicast auf den Standardwert 2 zurueckstellen
- Mit dem Kanal des Funknetzes experimentieren

Tuesday, November 29, 2005

Elements Of Style: Surrender



Die meisten werden wissen, was fuer ein UNKLE-Fanatiker ich bin (am allerbesten weiss das meine zauberhafte Freundin, der gehe ich damit immer auf die Nerven...). In diesem Zusammenhang wurde ich natuerlich hellhoerig, als klar war, dass mein Mitbewohner Matze auf dem Weg nach Australien einen einwoechigen Zwischenstopp in Signapur einlegen wuerde.

Signapur = Surrender!

Surrender ist zugleich Galerie als auch High End Streetware Store und das neuste Projekt von Unkle und Mo'Wax Mastermind James Lavelle. Zu finden im Far East Plaza in Signapurs Scotts Road, machen Lavelle und sein Partner Earn Chen da weiter, wo A Bathing Ape vor dem grossen Sellout aufhoerte: Shirts, Shoes & Stuff in extrem limitierter Kleinserie. Der Store fuehrt sowohl die exklusive Surrender Hausmarke, als auch edle internationale Marken wie Maharishi, Acronym, Bape u.a. Das Highlight duerften sicherlich die Medicom x Unkle Goretex Jacke und die Unkle x SBTG Nike Dunks sein (da bewegen wir uns aber schon in absurd unbezahlbaren Gefilden...). Die Designs der Hausmarke werden z.B. von Ben Drury, Will Bankhead und Futura 2000 entworfen, das alleine sollte hellhoerig machen. Ein dickes Interview mit Lavelle und Chen ueber den Laden und das dahinter stehende Konzept mit noch mehr Fotos gibt es hier auf Beinghunted.com.

Matze hatte bei seinem kleinen Ausflug gluecklicherweise seine Ixus Digital dabei (zum vergroessern anklicken, fuer Details mouseover):






Aber nun zu den Shirts. Ich hatte Matthias gebeten, mir sowohl ein schwarzes als auch ein weisses Logo T-Shirt mitzubringen. Gesagt getan, in der Post erreichte mich heute ein schwarzes Tee in large und ein weisses Tee in xlarge:






Als erstes faellt einem die Verpackung im mit Surrender Artwork und Mo' Wax und Unkle Logos bedrucktem Plastik Dustbag mit Zip-Lock auf. Die Shirts selbst sind die mit Abstand am besten verarbeiteten Tees die ich jemals in der Hand gehalten habe. Der Stoff ist hervorrand dicht gewebt (faellt besonders beim weissen Shirt auf) und der von Ben Drury entworfene handgefertigte Siebdruck auf der Front ist einfach fantastisch. Der Schnitt ist schlank und lang, kein Vergleich mit sogenannten Marken T-Shirts von der Stange (hallo Carhartt, hallo Stussy). Der positive Gesamteindruck wird durch das luxurioese Label und einen kleinen Logostick abgerundet.

Fazit: Die Shirts haben meine Erwartungen in jeder Hinsicht bei weitem uebertroffen. Danke Matze fuer die Tees und die Fotos aus dem Store und stell dich auf dem Rueckflug schon mal auf einen zweiten Shoppingtrip ein...

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